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Galerie /Rückkehr des Bucintoro zum Molo am Himmelfahrtstag (nach Canaletto) — gerahmte Farbreproduktion auf leinwandstrukturiertem Träger
Rückkehr des Bucintoro zum Molo am Himmelfahrtstag (nach Canaletto) — gerahmte Farbreproduktion auf leinwandstrukturiertem Träger
Unbekannter Künstler

Rückkehr des Bucintoro zum Molo am Himmelfahrtstag (nach Canaletto) — gerahmte Farbreproduktion auf leinwandstrukturiertem Träger

Gerahmte Farbreproduktion nach Canaletto (Giovanni Antonio Canal, 1697–1768) mit der bekannten Komposition „Rückkehr des Bucintoro zum Molo am Himmelfahrtstag“. Dargestellt ist der Blick über das Bacino di San Marco auf Molo, Dogenpalast, Piazzetta mit den beiden Säulen und die Biblioteca Marciana; im Mittelgrund die rot-golden geschmückte Staatsgaleere, davor dicht besetzte Gondeln und Barken. Technik: fotomechanischer Farbdruck auf leinwandartig strukturiertem Bildträger auf Keilrahmen, mit aufgedruckter Pinselstruktur-Imitation. Ein originaler Farbauftrag ist nicht feststellbar; in der Vergrößerung zeigt sich ein durchgehendes Punktraster. Unten links im Bildfeld ein heller, unleserlicher Schriftzug, vermutlich eine mitreproduzierte Signatur der Vorlage; eine Auflösung ist nicht möglich. Rückseitig italienisches Handelsetikett mit Artikelnummer und Formatangabe „35x50“, vorderseitig eine gedruckte Banderole „Garanzia di Autenticità“ des Herstellers. Italienische Serienproduktion, 2. Hälfte 20. Jahrhundert. Zustand gut: Druck gleichmäßig, leicht nachgedunkelt, feiner Kratzer im Himmelbereich; goldfarbene Rahmenleiste mit Abrieb und kleinen Fehlstellen, textiler Zwischenrahmen staubig. Maße laut Etikett 35 × 50 cm, nicht am Objekt verifiziert. Angeboten als dekoratives Bild, nicht als Originalwerk.

Technik
Farbreproduktion (vermutlich Offset-/Fotodruck) auf leinwandartig strukturiertem Bildträger, teils mit aufgedruckter bzw. aufgeprägter Pinselstruktur-Imitation; kein originaler Farbauftrag erkennbar auf Leinwand bzw. leinwandstrukturiertes Gewebe auf Keilrahmen (Rückseite zeigt Holzleisten und grobes Gewebe)
Datierung
2. Hälfte 20. Jh., vermutlich 1970er–1990er Jahre
Einordnung
Reproduktionsgrafik des 20. Jahrhunderts nach venezianischer Vedutenmalerei des 18. Jahrhunderts
Signatur
„Ρ[?]ν[?]" bzw. „D[?]n[?]" — heller, verschliffener Schriftzug unten links im Bildfeld, nur die ersten zwei bis drei Buchstaben angedeutet, nicht sicher aufzulösen. Der Namenszug entspricht nicht den im Bestand bereits erfassten Signaturtypen („[?]uill[?]P[?]")., unten links im Bildfeld, direkt an der Rahmenfalzkante, teilweise vom Falz überschnitten
Rahmen
Goldfarben gefasste Holzleiste, mehrfach profiliert mit Kehle und Wulst, Innenkante mit schmaler goldener Zierleiste; dazwischen breiter, hell cremefarben textilbezogener Zwischenrahmen (Leinenbespannung). Oberfläche mit Kratzern, Abrieb und kleinen Fehlstellen der Goldfassung, besonders an Kanten und Ecken; Textilbespannung leicht verschmutzt und mit Faserflug.
Zustand
gut — Bilddruck gleichmäßig, leicht vergilbt/nachgedunkelt; im oberen Himmelbereich einzelne dunkle Punkte und ein feiner heller Kratzer/Riefe. Rahmenvergoldung an mehreren Stellen berieben und mit kleinen Ausbrüchen; textiler Zwischenrahmen staubig, Faserflug. Rückseitiges Etikett eingerissen mit Papierverlust im Bereich des Künstlernamens. Kein Craquelé eines echten Farbfilms feststellbar.
Provenienz
Rückseitiges, teilweise eingerissenes Handelsetikett eines italienischen Bildverlags mit handschriftlichen Eintragungen: „Art. 32477 M“, „CANALETT[?]“, „Pezzi — IL Bu[c?]intoro“, „C00100“, „Decoro — pag. 174“, „35x50“. Die Struktur des Formulars mit Artikelnummer, Stückzahl, Katalogseitenverweis und Normformat entspricht einem Bestell- bzw. Fabrikationsbeleg der Serienfertigung, nicht einem Werkzertifikat. Vorderseitig eine gedruckte Kartonbanderole „Garanzia di Autenticità“ mit mehrsprachiger Wiederholung (Authenticity Warranty / Garantie d’authenticité / Authentizitätsgarantie) und einem Verlagssignet in Form eines Renaissance-Frauenprofils; dieses Signet konnte nicht identifiziert werden. Die Banderole bescheinigt lediglich die Herkunft aus der eigenen Produktion und nennt weder Künstler noch Werk, Maße oder Aussteller namentlich. Im selben Bestand befinden sich weitere Serienreproduktionen mit gleichartiger Banderole, was auf einen einheitlichen Erwerb dekorativer Bilder aus derselben Bezugsquelle hindeutet.
Inventar
Nr. 0003
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